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Was führt auf der Arbeit WIRKLICH zur mehr Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück?

Auf dem Papier sah die Stellenbeschreibung meiner Klientin Maria wirklich beeindruckend aus. Ein sechsstelliges Jahresgehalt, ein Firmenwagen der Oberklasse, ein großes Eckbüro, interessante Aufgaben, Führungsverantwortung – alles Dinge, von denen manch einer träumt.

Trotzdem kam sie zu mir, weil sie sich in ihrem neuen Job nicht wohl fühlte. Nein, sie war regelrecht unglücklich.

Da ich persönlich in fast genau der gleichen Situation steckte, fing ich vor ca. zwei Jahren an, mich intensiver mit den Themen Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück zu beschäftigen.

Ok, ich gebe zu, dass das Wort Arbeitsglück bei uns in Deutschland im Arbeitsalltag (noch :-)) nicht zum alltäglichen Sprachgebrauch gehört.

Was sehr schade ist, denn es beschreibt doch perfekt den Zustand, den man und natürlich auch frau auf der Arbeit verspüren sollte. Zumal wir in einem Vollzeitjob mehr Zeit auf der Arbeit verbringen als mit unseren Freunden und unserer Familie zusammengerechnet.

  • Liegt es vielleicht daran, dass in unserer Gesellschaft oftmals Arbeit und Zufriedenheit (oder gar das Glücklichsein) nicht zusammenpassen?
  • Darf man auf der Arbeit gar nicht glücklich sein?
  • Warum reicht heute häufig eine angemessene finanzielle Vergütung nicht mehr aus, um Mitarbeiter zu begeistern und langfristig an das Unternehmen zu binden?

 

Meine Suche nach mehr Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück

Ich suchte eine „Führungsstil-Formel“, die passend für Unternehmen im 21. Jahrhundert ist und nicht auf alte, längst überholte Management-Weisheiten beruht. Mein Ziel ist und war es, etwas zu finden, was die Unternehmenskultur nachhaltig prägt, was für gut ausgebildete und talentierte Mitarbeiter attraktiv ist und sie länger in Unternehmen hält.

So stellte ich fest, dass Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück von vier Schlüsselfaktoren abhängen:

  1. Profit ist für Unternehmen wichtig, jedoch nicht das wichtigste Ziel.
  2. Unternehmen und ihre Mitarbeiter sehen sich gegenseitig als Partner.
  3. Die gesamte Unternehmensorganisation beruht auf Kooperation.
  4. Mitarbeiter werden werteorientiert geführt.

Bei meinen Recherchen und vielen Gesprächen mit Betroffenen stelle ich immer wieder fest, dass sowohl Mitarbeiterzufriedenheit als auch das Thema Arbeitsglück keine Raketenwissenschaften sind.

Zudem beobachte ich, dass Menschen, die ihren Job lieben, oftmals wesentlich produktiver, kreativer, loyaler und gesünder sind.

Komisch, ist es nicht genau das, was sich viele Unternehmen heute wünschen?

 

Begegnung mit Alexander Kjerulf

Eines Tages wurde ich auf Alexander Kjerulf (Woohoo Inc.) aufmerksam. Der dänische Speaker und Buchautor beschäftigt sich schon seit Längerem mit dem Thema Arbejdsglaede (dänisches Wort für „Arbeitsglück“). Hierbei bezeichnet er sich selbst als „Chief Happiness Officer“, was mir im ersten Moment etwas befremdlich vorkam. Nach einem Gespräch mit Alexander verstand ich aber seinen Ansatz. Es geht darum, dass das beste Team aus glücklichen Mitarbeitern, glücklichen Führungskräften und glücklichen Kunden besteht. Sie schaffen mehr, sind kreativer, haben mehr Spaß und sind erfolgreicher.

So bin ich 2015 Woohoo Partner geworden und seit letzter Woche auch zertifizierter „Happiness at work„-Trainer. Hurra!

Anhand der Kundenliste von Woohoo inc. kann man schon erkennen, wie wichtig dieses Thema ist.

Woohoo Referenzen für Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück

 

 

Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen gewinnen die Themen Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück immer mehr an Relevanz, um überhaupt attraktiv für neue Mitarbeiter zu werden bzw. um gute Mitarbeiter zu halten.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, warum einige wenige Menschen glücklich in ihrem Job sind und so viele andere eher unglücklich.

 

Die einfache, kostengünstige und geniale Lösung

Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsglück lassen sich auf zwei wesentliche Faktoren zurückführen: (wenn eine faire und ausreichende Bezahlung gegeben ist)

Sinnvolle Resultate:

  • Damit meine ich eine Tätigkeit, auf die du stolz bist.
  • Eine Arbeit, bei der du das Gefühl hast, gebraucht zu werden.
  • Einen Job, in den du deine Stärken und Talente einbringen kannst.
  • Eine Aufgabe, für die du gelobt wirst.

Positive Beziehungen:

  • Wenn du deine Kollegen magst und sie dich mögen.
  • Wenn du einen Vorgesetzten hast, der sich um dich kümmert.
  • Wenn auf der Arbeit gelacht wird und du Spaß hast.

 

Klingt zu einfach, um wahr zu sein?
Ich gebe dir recht: Das Geheimnis liegt in der konsequenten Umsetzung und in dem Verhalten der Führungskräfte.

Wenn du mehr zur Umsetzung erfahren willst, dann schau dir meinen Workshop „Happiness at Work“ an.

 

Erinnerst du dich noch an meine Klientin Maria?

In ihrem Fall waren es die positiven Beziehungen, die gefehlt haben. Nachdem wir gemeinsam einen entsprechenden Aktionsplan erstellt hatten, fingen sie und ihre Mitarbeiter sofort mit der Umsetzung an. Es wurde konsequent darauf geachtet, dass Probleme und Konflikte offen angesprochen und im Team gelöst wurden, es wurde viel Wert auf einen wertschätzenden Umgang gelegt und es durfte im Büro wieder gelacht werden.

Jetzt, sechs Monate später, erkennt man Marie und ihr gesamtes Team nicht wieder! Sie und ihr Team strahlen eine unbeschreibliche Glücklichkeit und Zufriedenheit aus, dass es sogar schon ihren (Bank-)Kunden aufgefallen ist.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Freude bei der Arbeit!

Dein Saleh Amiralai

Saleh Amiralai ist Trainer für Führungskräfte und Mitarbeiterzufriedenheit

 

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