Toxic Positivity! Oder: Wie viel Positivität ist gesund?

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Die Welt ist oft ein schlechter Ort, und wir können uns nur durch positives Denken davor schützen. Doch was passiert, wenn man zu sehr in diese Richtung geht? Und was hat es mit diesem neuen „Trend“ auf sich? Ich habe lange gebraucht, um das permanente Positivitäts-Denken hinter mir zu lassen. Jetzt möchte ich dir helfen!

Das sind die Symptome hochgradiger Positivität.

Ein hohes Maß an Positivität kann ein Zeichen für eine psychische Störung sein. Die folgenden Symptome können darauf hindeuten, dass du zwanghaft positiv eingestellt bist:

  • Zwanghafte Positivität ist eine Störung, bei der du übertrieben auf die positive Seite von Dingen schaust und negative Gefühle und Erinnerungen verdrängst.
  • Du kannst dich nicht daran erinnern, wann du das letzte Mal nicht gelächelt oder gesagt hast: „Mir geht es gut!“ Und selbst wenn dies Mal passiert ist – es war ein Ausrutscher!
  • Dein neues Mantra lautet: „Alles ist gut!“ 

Wir alle haben negative Gefühle – machen wir sie uns nicht kaputt.

Negative Gefühle sind normal. Sie sind ein Zeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist, und sie können sehr hilfreich sein, um uns mitzuteilen, was los ist.

Wenn du dich traurig, wütend oder ängstlich fühlst, solltest du innehalten und über die Situation nachdenken, die diese Gefühle hervorgerufen hat.

Deine Gefühle, egal wie negativ sie dir im Moment erscheinen mögen, sind wichtig! Sie zeigen uns, wann wir von unserer gewohnten Routine Abstand nehmen und die Dinge anders betrachten sollten. Sie helfen uns, uns selbst besser zu verstehen, so dass wir auf lange Sicht glücklicher sein können.

Verdrängung von Gefühlen macht krank – und blockiert dich selbst und deine Beziehungen.

Vielleicht hast du bereits darüber nachgedacht, was eine toxische Beziehung ist. Aber lass uns einen Schritt weiter gehen und darüber sprechen, wie toxische Positivität genauso schlecht für dich sein kann.

Betrachte Depressionen als die ultimative Form des Negativismus. Es ist nicht leicht, dieses Thema zu diskutieren oder gar zu verstehen, aber wenn jemand depressiv ist, wird er oft von negativen Gedanken überwältigt: Ich bin nicht gut genug; niemand liebt mich; das Leben ist nicht lebenswert…

Depressionen hindern Menschen daran, das Leben zu genießen und sich glücklich zu fühlen – was nicht verwunderlich ist, denn Glück ist so ziemlich das Gegenteil von Depression! Ich brauche dir nicht zu sagen, dass sich dies negativ auf deine Beziehungen zu Freunden und Familienmitgliedern auswirkt, die sich um dich sorgen, denn wenn sie sich in solchen Zeiten nicht an dich wenden können, fühlen sie sich vielleicht hilflos oder wissen nicht, wie sie ihre Lieben in schwierigen Zeiten am besten unterstützen können.

Wie wir uns in zu positive Menschen verwandeln.

Positivität ist also nicht nur ein Gefühl, sondern sie ist auch eine Einstellung. Sie ermöglicht es uns, das Negative um uns herum zu verdrängen und uns selbst vor schlechten Nachrichten zu schützen. Das klingt, als ob es etwas Positives wäre, aber die Wissenschaft sagt: „Nein!“ Denn wer immer positiv ist, verliert sich dadurch immer mehr in seinen Idealvorstellungen von dem, was er oder sie sein möchte und was er oder sie anstrebt. Die Aufgabe der Wissenschaft besteht nun darin, diese überzogenen Vorstellungen zu ersetzen und das Leben mit ganz normalen Menschen zu teilen.

Der Weg zur Gesundheit führt über mehr Authentizität.

Authentizität ist ein großartiger Aspekt, der unsere Gesundheit fördert. Wenn ich authentisch bin und meine Gefühle ausdrücke, kann ich mich von den negativen Auswirkungen des Verdrängens befreien. Ich bin in der Lage zu lernen, wie man mit Stress umgeht und ihn so als Herausforderung für meine Persönlichkeit betrachten kann. Auch das Ziel, dass ich mir gesteckt habe (die Arbeit an einem Artikel), kann ich dadurch gut verfolgen und erreichen. Es gibt viele Gründe für eine gesunde Menge an Authentizität!

Es gibt aber auch noch andere Wege zur Gesundheit: etwa indem man sich selbst versteht und akzeptiert, was man tut oder nicht tut; indem man die Verantwortung für das eigene Handeln übernimmt; indem man bescheiden bleibt und sogar vor jeder Tugend seiner Übertreibung warnt – all dies kann uns helfen, auf dem Weg zur Gesundheit voranzukommen

Jeder hat auch negative Gefühle – es ist OK, dass man manchmal traurig oder frustriert ist. Das Leben ist voller Höhen und Tiefen!

Negative Gefühle sind normal. Es ist in Ordnung, manchmal traurig oder frustriert zu sein. Das Leben ist voll von Höhen und Tiefen!

Fazit

Das ist eine gute Nachricht! Es bedeutet nicht, dass man immer fröhlich sein muss. Es bedeutet nur, dass wir alle negative Gefühle haben, und dass es OK ist, sie zu haben. Das Leben ist voller Höhen und Tiefen – und manchmal braucht es einfach Zeit für die Bewältigung dieser Extreme. Egal ob bei Menschen oder in unserer Umwelt: Verdrängung von Gefühlen macht krank – also lasst uns offen sein für die Welt um uns herum und vermeiden wir die Besessenheit mit Perfektionismus, Anpassung und anderen Selbstzwecken!

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