Stellenbeschreibungen – und warum sie so wichtig sind

Stellenbeschreibungen

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Du suchst neue Mitarbeiter, aber irgendwie bewerben sich oft ungeeignete Kandidaten? Und so langsam werden die Gespräche mit unqualifizierten Leuten auch mühselig? Dann solltest du vielleicht deine Stellenbeschreibung noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. 

Zunächst einmal, eine Stellenbeschreibung ist nicht die Stellenanzeige, aber ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste, Teil deiner Stellenanzeige. Während in einer Stellenanzeige auch reine Daten wie Firmenname, Anschrift, Ansprechpartner, Qualifikationen und auch die zu besetzende Position etc. gelistet sind, geht es in der Stellenbeschreibung um die Position im Detail!

Warum diese detaillierte Beschreibung aber nun so wichtig ist, das erklären wir im Folgenden! 

Warum sind Stellenbeschreibungen wichtig? 

Stellenbeschreibungen

Nehmen wir einmal an, du bist auf der Suche nach einem neuen Marketing Manager, und schreibst dies auch in die Stellenanzeige hinein, dann werden sich auf die Stelle schon einmal keine Buchhalter bewerben – den ersten Schritt hast du also gemeistert!

Doch ist Marketing Manager nicht gleich Marketing Manager! So variieren beispielsweise je nach Produkt oder Service auch die Marketingaktivitäten. Zudem gibt es auch diverse Anforderungen innerhalb der Stellen. So suchen manche eher Anfänger und andere benötigen einen bereits sehr erfahrenen Marketing Manager.

Während sich der letzte Punkt mittlerweile leicht durch den Zusatz „Junior“ oder „Senior“ einkreisen lässt, bleibt die Frage nach der genauen Beschreibung einer Position immer noch offen.

Genau hier setzen Stellenbeschreibungen an – sie helfen dir schon bei der Formulierung wirklich klar zu werden, nach welcher Person du suchst, welche Qualifikationen und Eigenschaften diese Person mitbringen sollte. Und gleichzeitig hilft eine detaillierte Beschreibung einer Stelle auch den Bewerbern, denn sie bewerben sich nicht mehr „blind“ auf eine mögliche passende Position, sie wissen ganz genau, ob eine Bewerbung erfolgreich enden kann, oder die Absage schon vorprogrammiert ist. Auch im späteren Arbeitsverhältnis ist dies ein Vorteil. Vielleicht schien ein Bewerber geeignet, er selbst hat sich auch als geeignet empfunden, bemerkt aber im Nachhinein, dass ihm die Arbeit gar keinen Spaß macht. 

„Darunter habe ich mir doch etwas anderes vorgestellt!“ Diesem Satz und der damit verbundenen zusätzlichen Arbeit für dich, kann durch eine detaillierte Stellenbeschreibung vorgebeugt werden.

Fassen wir einmal zusammen: Stellenbeschreibungen sind wichtig, weil…

… du dir noch vor Publikation der Stellenanzeige ganz klar werden kannst, wen du genau suchst!

… die Bewerber ganz genau wissen, was auf sie zukommt!

… Bewerber ebenfalls vorher abwägen können, ob die Stelle zu ihren Qualifikationen passt, und ob sie ihnen auch Spaß machen könnte!

… du dir durch diese einmalige Arbeit der Ausformulierung sehr viele Nerven sparst!

Wie schreibe ich eine Stellenbeschreibung richtig? 

Warum sie so wichtig sind

Nachdem wir nun die Relevanz und die Vorteile einer Stellenbeschreibung vorgestellt haben, kommen wir nun zum wichtigsten Punkt – wie schreibt man eine gute Stellenbeschreibung?

Ja, das kann eine kleine Herausforderung darstellen, aber mit unseren Tipps und der Anleitung, schreibst du die nächsten Stellenbeschreibungen wie von allein!

Es ist wichtig, dass du dir eines bewusst machst: Die Bewerber lesen nicht nur deine Anzeige, sondern einige mehr. Wer hat da noch Zeit für lange Ausschweifungen? Die Herausforderung liegt also darin, möglichst detailliert und präzise zu erklären, welche Aufgaben auf den Bewerber zukommen und was er generell zu erwarten hat, aber bitte in kurzen und prägnanten Sätzen.

Was muss alles rein in die Stellenbeschreibung?

1. Aufgabenbereiche und Ziele

Beschreibe ganz genau, welche Aufgaben im Unternehmen, oder im Team, der Bewerber zukünftig übernehmen wird. Erkläre schon hier, wie seine Arbeit zu den Zielen des Teams oder des Unternehmens letztendlich beitragen wird – da wird so mancher schon beim Lesen der Stellenbeschreibung motiviert.

Und natürlich kannst du hier auch gerne formulieren, welche klaren Ziele der Kandidat zu erreichen hat, wenn er die Position annimmt. Wenn dies alles klar formuliert ist, kann der Bewerber abwägen, ob er sich den Aufgaben und den Zielsetzungen gewachsen fühlt.

2. Verantwortung und Befugnisse

Auch dieser Punkt ist sehr wichtig. Scheint er fast überflüssig, denn die Aufgaben weisen ja oft schon daraufhin, welche Verantwortungen man hat, kann dieser Punkt jedoch für manchen Bewerber ausschlaggebend sein. 

Bewirbt sich beispielsweise ein Kandidat, der viel Führungserfahrung hat, und liest dieser, dass er bei dieser Stelle für fast alle Entscheidungen Rücksprache halten muss, dann schwindet sein Interesse wahrscheinlich. Andersherum weiß ein noch unerfahrener Kandidat dann, dass er viel Unterstützung bekommt und noch angelernt wird.

Stellenbeschreibungen

3. Kompetenzen und Qualifikationen

Die groben Qualifikationen wie ein relevantes Studium oder eine Berufsausbildung stehen natürlich schon viel weiter vorne. So müssen unqualifizierte Bewerber gar nicht erst weiterlesen. Doch hier gilt es, die Voraussetzungen noch einmal detaillierter zu beschreiben.

Vielleicht reicht ein einschlägiges Studium aus, aber Weiterbildungen oder Berufserfahrung sind sehr relevant für deine Stelle – dies solltest du hier erwähnen. 

4. Zusammenarbeit und Vorgesetzte

Ähnlich wie die Befugnisse, sind auch die Beschreibungen der Teamstruktur und der Vorgesetzen wichtig. Unter wie vielen Vorgesetzten muss der Bewerber arbeiten und ist er vielleicht selbst anderen vorgesetzt? 

Wie läuft die Zusammenarbeit im Team momentan und in welche Struktur muss sich der Bewerber einfügen? Vielleicht unternimmt dein Team regelmäßig Ausflüge, aber ein Bewerber trennt Arbeit vom Beruf lieber? Dann wäre es ja von vornherein sinnvoll, wenn sich der Bewerber gar nicht auf die Stelle meldet. Denn auch wenn dieser Kandidat qualifiziert und sehr sympathisch ist, es könnte die Stimmung im Team auf lange Sicht auch negativ beeinflussen.

Warum sie so wichtig sind

Du siehst also, neben den gängigen Qualifikationen und Angaben, spielen auch bestimmte Charaktereigenschaften und gewisse Details eine Rolle bei der optimalen Besetzung einer Stelle.

Genau hier setzt eine Stellenbeschreibung an und wird dir helfen, Arbeit und Nerven zu sparen.

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