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Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Glück ein Gefühlszustand ist und im Grunde kontrolliert werden kann. Oft ist das aber leichter gesagt, als getan. Manchmal kann uns ein schlechter Chef oder ein anstrengender Kollege sehr unglücklich machen – egal, wie sehr wir versuchen, uns vom Gegenteil zu überzeugen.  

Deshalb werde ich in diesem Beitrag 7 Tipps mit dir teilen, von denen ich glaube, dass sie dich tatsächlich „auf der Arbeit glücklicher“ machen können. Funktioniert keiner von ihnen, dann könnte es vielleicht an der Zeit sein, sich nach einem neuen Job umzusehen.

 

  1. Arbeite daran, dich zu verbessern

Dieser Tipp hat mir bei meinem letzten Job geholfen, in dem ich mich wirklich „in einer Sackgasse gefangen“ gefühlt habe. Ich hatte das Gefühl, mit jedem Tag etwas dümmer zu werden.

Dann habe ich mir das persönliche Ziel gesetzt, mich an drei Tagen in der Woche für eine Stunde nach der Arbeit weiterzubilden. Es handelte sich um ein sehr gut erreichbares Ziel und ich bin stolz, sagen zu können, dass ich etwas Neues gelernt habe. Mittlerweile kenne ich mich mit SEO, Marketing und richtigem Fotografieren aus.

Finde etwas, dass dich interessiert, und tu es einfach. Es gibt viele Online-Ressourcen, die dir dabei helfen können, etwas Neues zu lernen. Meine liebsten sind Coursera, edX, Udacity und Udemy. Auf der Arbeit glücklicher zu werden, hängt stark von deiner eigenen Einstellung ab.

 

  1. Denke mehr, als du arbeitest

Eines meiner liebsten Unternehmen ist Hubspot. Ich liebe, was es tut, die Unternehmenskultur, das Managementteam und einfach alles daran.

Der Mitgründer hat vor Kurzem einen Artikel mit dem Titel „99 % of corporate cultures are stuck in the past“ (deutsch: 99 % der Unternehmenskulturen sind in der Vergangenheit stecken geblieben) geschrieben. Am Ende des Artikels spricht er davon, wie er seine Work-Life-Balance erhält und was sich laut ihm in sein Gedächtnis eingebrannt hat:

“Ein anderer Tipp von mir ist, dass mir aufgefallen ist, dass die Menschen arbeiten, arbeiten und noch mehr arbeiten, statt zu denken und noch mehr zu denken, und dass die Prozentzahl, die die Leute mit Denken beschäftigt sind, aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ich habe Zeit damit verbracht, über Dinge nachzudenken, statt zu telefonieren, an einem Meeting teilzunehmen oder E-Mails zu versenden. Ich sehe also, dass die Menschen hart arbeiten, und sage: Wie viel Zeit verbringst du damit zu denken, statt zu arbeiten?“

Also mache dir weniger Gedanken darüber, wie du deinen Chef beeindrucken und vor ihm beschäftigt aussehen kannst. Dabei handelt es sich nur um das Konzept namens „busy work“ und das führt nicht dazu, dass du mit deinem Job glücklicher bist.

 

  1. Nutze alle Vorteile, die deine Firma bietet

Eine weitere Möglichkeit, dein „Arbeitsglück“ zu steigern, ist sicherzustellen, dass du die Boni und Vorteile maximierst, die dir dein Arbeitgeber bietet.

Vielleicht gibt es eine Menge Vorteile, die dir zustehen würden, die du aber noch nicht nutzt.

Frag einfach bei deinem Chef nach. Es ist möglich, dass das Unternehmen zumindest einen Teil deiner Fitnessstudiomitgliedschaft übernimmt oder einige der Online-Kurse, die ich oben erwähnt habe.

 

  1. Feiere gemeinsam

Arbeitet dein Unternehmen mit agilen Methoden, dann gibt es vielleicht schon so etwas wie eine “Sprint Retrospektive”, wobei du dir die letzte Woche oder die letzten zwei Wochen ansiehst und dich offen und ehrlich darüber unterhältst, was gut und was schlecht gelaufen ist und was du idealerweise im nächsten „Sprint“ verbessern willst.

Arbeitet dein Unternehmen nicht mit agilen Methoden, dann solltest du dir diese Methode unbedingt einmal ansehen uns ausprobieren. Du und dein Team solltet euch einmal pro Woche für ein Review zusammensetzen und eure Erfahrungen besprechen.

Lobe andere Mitarbeiter für etwas, das sie in dieser Woche gut gemacht haben. Deinem Team Feedback zu geben, kann dir dabei helfen, dich selbst glücklicher zu fühlen.

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Pro-Tipp: Gestalte das Meeting super entspannt und informell.

Wenn möglich, halte das Wochenendmeeting bei einem gemeinsamen Mittagessen ab und bestell Pizza auf Kosten des Unternehmens. Es handelt sich dabei um eine angenehme Möglichkeit, am Ende der Woche Luft abzulassen und gleichzeitig einen guten Einblick in die Performance des Unternehmens zu erhalten.

 

  1. Lege regelmäßige Pausen ein, um Burn-out zu vermeiden

Dieser Punkt ist eher offensichtlich, da aber so viele Menschen es trotzdem nicht tun, definitiv erwähnenswert.

Ich verstehe schon, dass du viel zu tun hast. Trotzdem musst du Pausen einlegen. In einem meiner früheren Posts habe ich sechs einfache Produktivitätstipps mit dir geteilt. Einer dieser Tipps war eine Arbeitstechnik namens Pomodoro.

Im Grunde handelt es sich dabei um Zeitabschnitte von 25 Minuten mit einer Pause von 5–10 Minuten dazwischen. Es ist erwiesen, dass sich das Gehirn nur 25 Minuten lang auf eine einzige Aufgabe konzentrieren kann. Daher die 25-minütigen Arbeitsintervalle.

Stellst du fest, dass diese Technik nichts für dich ist, dann ist das vollkommen okay. Jedem das Seine. Aber probiere sie zumindest einmal aus. Mache aber bitte regelmäßige Pausen in deinem Arbeitstag. Gehe idealerweise nach draußen und mache einen Spaziergang oder lege dich in die Sonne. Du wirst sehen, auf diese Weise wirst du auf der Arbeit glücklicher werden.

 

  1. Nimm dir die Zeit, anderen zu helfen, auch wenn du beschäftigt bist

Diese Vorgehensweise habe ich von einer Kollegin gelernt, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Sie musste immer wahnsinnig unrealistische Deadlines einhalten und hatte täglich so viel zu tun, wie ich in einer ganzen Woche. Trotzdem hat sie immer mit einem hilfsbereiten „kein Problem“ geantwortet, wenn ich sie um Hilfe gebeten habe.

Die Wharton University hat eine Studie durchgeführt, die gezeigt hat, dass man sich weniger zeitlich eingeengt fühlt, wenn man jemand anderem für 10–30 Minuten pro Tag mit etwas hilft. Das scheint zunächst vollkommen unsinnig. Denken wir aber etwas mehr darüber nach, dann macht es durchaus Sinn.

Anderen zu helfen, macht uns selbstbewusst und damit fähiger, unsere eigenen Aufgaben zu schaffen. Teste es selbst und beobachte, wie schnell sich deine Gesundheit verbessert.

 

  1. Sei auf der Arbeit glücklicher, indem du dir einen Freund suchst

Ich gebe zu: Arbeit kann manchmal sehr langweilig sein und andere Male (hoffentlich eher selten) haben wir das Gefühl, dass wir lieber etwas mit Freunden unternehmen würden, als zu arbeiten.

Ein guter Tipp, um sich glücklicher zu fühlen, ist im Job, einen Freund zu haben. Eine Studie der London School of Economics ergab, dass die Sozialisierung mit Kollegen das einzige ist, was uns so glücklich auf der Arbeit macht, als wenn wir Freizeit haben.

Gallup fand auch heraus, dass man sehr viel motivierter und produktiver ist, wenn man einen besten Freund auf der Arbeit hat.

Also wie du siehst hat die Wissenschaft den Erfolg diese Tipps hat schon mehrfach erwiesen. Hast du aber trotzdem noch Zweifel, dann empfehle ich dir dennoch den einen oder anderen Tipp auszuprobieren. Du kannst nur gewinnen!

 

Jetzt bist du am Zug!

Hast du weitere Tipps, die du mit mir teilen willst? Lass mich wissen, was du tust um auf der Arbeit glücklicher zu werden! Lass von dir hören und schreibe mir in die Kommentare.

Bis dahin

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Dein Saleh Amiralai

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