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Arbeitsglück Weihnachtstipp: 5 Möglichkeiten, für eine schöne (Vor-)Weihnachtszeit

Arbeitsglück Weihnachtstipp: 5 Möglichkeiten, für eine schöne (Vor-)Weihnachtszeit

Fragst du dich gerade, was das Thema Arbeitsglück mit Weihnachten zu tun hat? Ok, dann lass es mich bitte kurz erklären.

Der Dezember ist ein Monat, in dem es kalt und dunkel ist. Es fehlt das Sonnenlicht und viele Menschen sind aufgrund der bevorstehenden Feiertage angespannt.
Dieses führt dann häufig zu Lustlosigkeit und Stress bei der Arbeit.

Um dem vorzubeugen zeige ich dir 5 Möglichkeiten, die (Vor-)Weihnachtszeit auf der Arbeit mit mehr Spaß und Freude zu erleben.

 

1: Zufällige Aktionen, um in Weihnachtsstimmung zu kommen

arbeitsglueck-weihnachtstipp1-zwei Abteilungsleiter als weihnachtsmänner

Hier ist ein großartiges Beispiel der dänischen Firma Solar.
Die beiden Abteilungsleiter Carsten und Karsten versorgen das gesamte Büro mit Ris à la Mande (ein traditionelles dänisches Weihnachtsdessert).

 

Und hier ein kleines Video von den beiden in Aktion:

[su_youtube url=“https://youtu.be/w12H3eiu784″]

Die Weihnachtszeit ist eine großartige Gelegenheit, andere Menschen glücklich zu machen.

Arbeitsglück Weihnachtstipp:
Was könntest Du tun? Vielleicht deine Kollegen mit Süßigkeiten überraschen? Oder gemeinsam Weihnachtslieder proben?

 

2: Dekoriere deinen Arbeitsplatz weihnachtlich

arbeitsglueck-weihnachtstipp2-arbeitsplatz ist übertrieben dekoriert

Vor ein paar Jahren sah ich auf einem Amt diesen unglaublich weihnachtlich dekorierten Arbeitsplatz.

Arbeitsglück Weihnachtstipp:
Wie kannst du deinen Arbeitsplatz schmücken? Es darf gern etwas „over the top“ sein und zum Lachen anregen.

 

3: Heimliche Streiche unter Kollegen

In vielen skandinavischen Unternehmen ist es eine Weihnachtstradition, seinen Kollegen einen kleinen Streich zu spielen.
Diese Sitte funktioniert folgendermaßen: Jeder Mitarbeiter zieht den Namen eines Kollegen, dem er im Laufe des Monats einen kleinen Streich spielt, ohne erwischt zu werden.

 

Vielleicht magst du das Büro deines Kollegen auch als Geschenk verpacken?

arbeitsglueck-weihnachtstipp3-arbeitsplatzverpackt

 

Ich empfehle jedoch, diese Weihnachtstradition etwas abzuändern und deine Kollegen mit etwas Schönem zu überraschen, ohne dabei erwischt zu werden.

Arbeitsglück Weihnachtstipp:
Wie kannst du deine Kollegen überraschen und ihnen eine kleine Freude machen? Vielleicht versteckst du Süßigkeiten im Schreibtischfach oder eine kleine Nachricht mit einigen netten Zeilen?

Du könntest sogar am letzten Arbeitstag alle zu Kaffee und Kuchen einladen und sie raten lassen, wer den ganzen Monat so nett zu ihnen war.

 

4: Weihnachtsgeschenk würfeln

Jeder im Team bringt ein (billiges) hübsch verpacktes Weihnachtsgeschenk mit und legt es auf den Geschenketisch. Nun darf jeder reihum einmal würfeln. Wenn du eine sechs würfelst, dann darfst du dir ein Geschenk vom Tisch nehmen und es jemandem anderen im Team schenken.

Aber Achtung! Dieses Spiel sorgt für viel Spaß und Dynamik!

Arbeitsglück Weihnachtstipp:

Du kannst es auch mit deiner Familie spielen – es macht wirklich richtig Spaß, besonders wenn Kinder dabei sind.

 

5: Schenke deinen Kollegen Aufmerksamkeit

Du hast es sicherlich schon gemerkt: Bei allen Tipps geht es darum, deinen Kollegen und/oder Mitarbeitern etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Und einige Tipps sind mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Aber darauf kommt es auch gar nicht an. Wichtig ist nur, dass ihr zusammen Spaß habt und den anderen als Menschen wahrnehmt.

Mitarbeiterzufriedenheit: Luftballons und LuftschlagenKostenloser Bonus:
22 einfache Tipps zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
Nun gibt es keine Ausrede mehr, warum die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit nicht möglich sein sollte.

 

 

Arbeitsglück Weihnachtstipp:

Finde heraus, was deine Kollegen sich zu Weihnachten wünschen. Was ist ihnen wichtig und was bereitet ihnen Freude?

 

Was machst du in der (Vor-) Weihnachtszeit?

Wie sieht der Dezember in deinem Unternehmen aus? Was machst du mit deinen Kollegen und Mitarbeitern, um euch auf Weihnachten einzustimmen?
Schreib es mir in die Kommentare.

Bis dahin

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Dein Saleh Amiralai

Motivation von Mitarbeitern: 7 Fragen, die du jeden Monat stellen solltest

Motivation von Mitarbeitern: 7 Fragen, die du jeden Monat stellen solltest

Unternehmen, die ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen wollen, müssen eine Kultur der stetigen Motivation von Mitarbeitern schaffen.

Deshalb sollte das gesamte Team daran arbeiten, das Unternehmen und die Motivation von Mitarbeitern zu verbessern.

Egal, wie klug die meisten Manager und Führungskräfte auch sein mögen, sie werden nicht einmal annähernd so erfolgreich werden wie Unternehmen, die ihre Mitarbeiter aktiv dazu anregen, Feedback zu geben.

 

Mitarbeiter haben oftmals eine sehr viel bessere Einsicht in das, was noch verbessert werden sollte. Es ist daher essenziell, eine Umgebung zu schaffen, in der jeder seine Meinung offen sagen kann.

Regst du eine stetige Diskussion an, dann können sich deine Mitarbeiter immer weiter verbessern. Dies ist eine der besten Arten, Mitarbeiter zu motivieren.

Das Wichtigste, was du als Vorgesetzter tun kannst, ist deinen Mitarbeitern die Angst zu nehmen, ihre Meinung zu sagen.

Lass sie wissen, dass sie offen und ehrlich sein können und sie keine Angst haben müssen, auch unangenehme oder kritische Punkte anzusprechen.

 

Eine Studie von Wissenschaftlern von Cornell und Harvard, die sich damit beschäftigt haben, warum Mitarbeiter nicht ihre Meinung sagen, ergab, dass sie Angst vor den Folgen hatten.

[su_quote style=“flat-blue“]“In unseren Interviews fühlte sich das Risiko, die eigene Meinung zu sagen, für die Mitarbeiter sehr persönlich und unmittelbar an, während die zukünftigen Vorteile davon, die eigenen Ideen mit der Organisation zu teilen, unsicher waren. Die Menschen sind daher meist intuitiv auf Nummer sicher gegangen und haben ihre Meinung für sich behalten. Das Fazit, das meist gezogen wurde, schien zu sein: ‚Wenn du Zweifel hast, dann halte besser den Mund.“[/su_quote]

 

Traditionell verwendeten Unternehmen die (umstrittene) jährliche Mitarbeiterumfrage, um Feedback und Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Der regelmäßige Austausch mit deinen Mitarbeitern und das Stellen von Fragen wird aber dafür sorgen, dass dein Unternehmen sehr viel agiler wird. Zudem steigern Fragen, die zur Weiterbildung der Mitarbeiter und der Verbesserung der Arbeitsumgebung dienen, die Mitarbeitermotivation.

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5 Wege, um deine Mitarbeiter zu demotivieren.
Erfahre was Mitarbeiter demotiviert und was du stattdessen lieber machen solltest.

 

 

Mitarbeiter in wichtige Entscheidungen einzubeziehen, wirkt motivierend, weil es ein klares Signal ist, dass ihre Meinung wertgeschätzt wird.

Es gibt nichts Demotivierenderes, als das Gefühl zu haben, die eigene Meinung würde nicht zählen.

 

Für Vorgesetzte ist es aber in der Regel leichter gesagt als getan, das im Führungsalltag umzusetzen. Deshalb erhältst du in diesem Beitrag einige Tipps, wie du durch Fragen die Motivation von Mitarbeitern steigern kannst.

 

Wie du Fragen stellen solltest

Bevor wir uns ansehen, welche Fragen du deinen Mitarbeitern stellen solltest, lass uns kurz darüber sprechen, was du beim Fragen beachten solltest.

1. Hör genau zu

Das ist ein besonders wichtiger Tipp.

Gibt dir ein Mitarbeiter Rückmeldung oder Feedback, dann wirst du den natürlichen Drang verspüren, darauf zu antworten und dich zu verteidigen (speziell bei negativen Rückmeldungen). Dieses „sich zurückhalten“, ist eine wichtige Lektion, um wertvolles Feedback zu erhalten.

Das gilt selbst, wenn es eine Pause in der Unterhaltung gibt. Was dabei häufig passieren wird (wenn du nicht antwortest), ist, dass dein Mitarbeiter weiterreden wird und weitere Eindrücke teilt, die er dir sonst nicht mitgeteilt hätte.

2. Frage regelmäßig nach

Habe keine Angst, dieselben Fragen Monat für Monat zu stellen. Manchmal ist ein Mitarbeiter noch nicht bereit, etwas mit dir zu teilen, oder er hat einfach noch nichts zu sagen.

Werden deine Mitarbeiter aber immer wieder an die Fragen erinnert, dann werden sie anfangen, täglich mehr und mehr darüber nachzudenken.

3. Meine, was du sagst

Frage nicht einfach nur, um zu fragen. Frage, weil es dich wirklich interessiert, dich und das ganze Unternehmen zu verbessern.

Wenn du mit der Einstellung „dich selbst verbessern zu wollen“ an die Sache herangehst, werden dir die entsprechenden Rückantworten in einem ganz neuen Licht erscheinen.

4. Frage vorsichtig

Achte immer darauf, welche Stimmlage du hast, während du eine Frage stellst. Bei Fragen sollte es darum gehen, etwas zu erfahren, statt lediglich Zuspruch zu erhalten.

Sagst du beispielsweise „So sollte die neue Homepage meiner Meinung nach aussehen. Was meinen Sie?“, fordert das heraus, dass deine Mitarbeiter dir nach dem Mund reden.

Mit deiner Formulierung kannst du die Antwort beeinflussen, was du natürlich nicht anstreben solltest.

Sage stattdessen besser so etwas wie: „Wie würden Sie die neue Homepage gestalten?“

 

7 Fragen, die du unbedingt regelmäßig stellen solltest

Hier sind 7 Fragen, die du deinen Mitarbeitern monatlich stellen solltest:

1. Was hast du diesen Monat getan, worauf du wirklich stolz bist?

Häufig vergessen wir uns Zeit zu nehmen, um uns selbst dafür auf die Schulter zu klopfen, dass wir unsere Arbeit gut machen. Indem du deinen Mitarbeitern monatlich diese Frage stellst, kannst du ihnen helfen, stolz auf das zu sein, was sie tun.

Mitarbeiter müssen das Gefühl haben, Fortschritte zu machen, um sich weiterhin zu engagieren.

Die Frage ist aus drei Gründen gut:

    • Die Mitarbeiter können ihre Arbeit präsentieren.
    • Du kannst sehen, was die Mitarbeiter für wichtig halten.
    • Es ist eine hervorragende Möglich für Lob und Anerkennung

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Ermutigst du deine Mitarbeiter, regelmäßig auch „kleine Erfolge“ zu feiern, dann werden auch viele kleine Leistungen besser wahrgenommen. Mitarbeiter bekommen somit nicht nur Lob vom Vorgesetzten, sondern auch von Kollegen. Dies wirkt sich wiederum sehr positiv auf das gesamte Betriebsklima und die Mitarbeitermotivation aus.

 

2. Wärst du Geschäftsführer, was wäre die eine Sache, die du anders machen würdest?

Manager wollen, dass sich die Mitarbeiter so verhalten, als wäre es ihr eigenes Unternehmen. Diese Frage ist eine tolle Möglichkeit, dies zu vermitteln.

Wahrscheinlich wirst du ein paar sehr gute Ideen von deinen Leuten erhalten.

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Stellst du diese Frage oft genug, fühlen deine Mitarbeiter, dass du ihre Meinung wertschätzt.

 

3. Wie kann ich ein besserer Vorgesetzter sein?

Wenn du eine gute Führungskraft bist, dann wirst du versuchen, dich persönlich stetig zu verbessern.

Bei dieser Frage ist es besonders wichtig, deine Mitarbeiter zu erinnern, dass sie frei von der Leber weg sprechen können.

Sei als Vorgesetzter bereit, jegliches Feedback deiner Mitarbeiter zu akzeptieren.

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Eine Führungskraft, die immer versucht, seinen Mitarbeitern ein besserer Chef zu sein, wird seine Mitarbeiter glücklicher machen.

 

4. Was ist momentan deine größte Herausforderung?

Jeder muss sich bei der Arbeit Herausforderungen stellen.

Führungskräfte sollten sich wie Coaches verhalten, um bei Herausforderungen und Problemen zu unterstützen.

Stellst du diese Frage regelmäßig, dann wirst du deine Mitarbeiter dabei unterstützen, über sich hinauszuwachsen und besser in dem zu werden, was sie tun.

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Du zeigst deinem Team, dass du da bist, um sie bei Herausforderungen zu unterstützen.

 

5. Was können wir tun, um dich erfolgreicher zu machen?

Persönliches Wachstum ist bei Weitem der größte Antrieb für das Engagement der Mitarbeiter.

Fragen wir Mitarbeiter jeden Monat, wie man ihnen helfen kann, sie verbessern kann, dann ist das eine tolle Methode, um sicherzustellen, dass sie sich stetig weiterentwickeln.

Jede gute Führungskraft weiß, dass es die Mitarbeiter sind, die für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich sind. Indem du dich darauf konzentriert, wie das Unternehmen die Mitarbeiter noch erfolgreicher machen kann, wird auch das Team produktiver.

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Deine Mitarbeiter sehen, dass sie persönlich wachsen und sich persönlich weiterentwickeln können.

 

6. Was ist die eine Sache, die wir tun können, um unsere Produkte/unseren Service zu verbessern?

Wie bereits erwähnt worden ist, sind die Mitarbeiter an vordersten Front deine besten Ideengeber. Stelle sicher, dass du sie regelmäßig fragst, wie sich das Unternehmen verbessern kann. Es ist wichtig, diese Frage immer und immer wieder zu stellen, da sich der Markt ständig verändert.

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Die Mitarbeiter in Diskussion und Verbesserungsfragen einzubinden, sorgt dafür, dass sie sich mehr mit dem Unternehmen verbunden fühlen.

 

7. Gibt es Projekte, an denen du gern mitarbeiten würdest, wenn du die Möglichkeit hättest?

Um die Mitarbeiter wirklich zu motivieren, müssen sie an Projekten arbeiten, die sie leidenschaftlich interessieren.

Mitarbeiter wechseln häufig die Rollen im Unternehmen und lernen immer wieder etwas Neues über sich selbst. Hilf ihnen, ihre Passion zu finden, indem du ihnen regelmäßig diese Frage stellst.

Warum diese Frage die Motivation von Mitarbeitern verbessert: Hilfst du deinen Mitarbeitern, ihre wahre Leidenschaft zu finden, dann werden sie umso mehr Lust und Spaß haben, jeden Tag zur Arbeit zu gehen.

Fragen, die demotivieren und die du Mitarbeitern nicht stellen solltest

Hier die Fragen, die leider noch immer viele Manager stellen, aber die mehr Schaden als alles andere anrichten:

Wessen Schuld war das?

Beschuldigungen helfen niemandem. Alles, was die Frage bewirken wird, ist, deinem Team jegliche Motivation zu nehmen. Konzentriere dich stattdessen darauf, was beim nächsten Mal verbessert werden könnte.

Kluge Vorgesetzte nehmen selbst die Schuld auf sich, wenn etwas schiefgeht, weil sie wissen, dass die Schuld dann nicht weiter auf andere geschoben wird.

Haben wir das nicht schon mal versucht?

Es kann durchaus sein, dass etwas beim ersten Versuch nicht funktioniert hat. Dafür kann es viele Gründe geben. Es heißt aber noch lange nicht, dass man die Idee ignorieren sollte und sein Team demotiviert.

Vielleicht hat sich ein externer Faktor geändert oder dein Team hat sich in bestimmten Bereichen einfach verbessert, sodass die Idee dieses Mal erfolgreich sein wird.

Stelle also stattdessen lieber eine Frage wie: „Was könnten wir dieses Mal anders machen?“

 

Welche Fragen stellst du regelmäßig, um die Motivation von Mitarbeitern zu steigern?

Gibt es weitere Fragen oder Tipps, die du zur Mitarbeitermotivation teilen möchtest? Dann schreib es mir in die Kommentare.

Bis dahin

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Dein Saleh Amiralai

 

Arbeitsglück – Der ultimative Produktivitätsschub für Unternehmen

Arbeitsglück – Der ultimative Produktivitätsschub für Unternehmen

10 TOP GRÜNDE, WIESO ARBEITSGLÜCK DER ULTIMATIVE PRODUKTIVITÄTSSCHUB IST

Wie Lisa ihr Arbeitsglück verlor

Lisa war dem Gefühl von „Arbeitsglück“ weit entfernt und es wurde ihr alles einfach zu viel. Jeden Morgen wachte sie nervös auf und fragte sich, was ihr an diesem Arbeitstag bevorstehen würde. Jeden Abend ging sie nach Hause und dachte an die Aufgaben, die sie nicht mehr geschafft hatte.

Lisa ist eine 35-jährige Ingenieurin und Projektmanagerin in einem IT-Unternehmen. Seitdem das Geschäft boomte, war es schwierig geworden, mitzuhalten – sie fühlte sich, als ob sie sehr schnell laufen musste, nur um auf der Stelle zu bleiben.

Durch ihren überfüllten Posteingang und die vielen Menschen, die ihre Assistenz bei ihren Projekten benötigten, begann sie, nach neuen Produktivitätswerkzeugen und -systemen zu suchen, und entschied sich schnell für etwas Passendes. Wie es für Lisa typisch ist, blieb sie am Ball. Mit den neuen Möglichkeiten, ihre Zeit zu planen, mit ihrer verbesserten To-do-Liste und den neuen Prioritäten am Arbeitsplatz fiel ihr schnell auf, dass sie mehr Arbeit erledigen konnte.

Trotzdem hatte sie das Gefühl, dass sie noch produktiver sein könnte. Während sie über ihren nächsten Schritt nachdachte, fiel ihr plötzlich etwas auf: Einiges von dem, was sie tun musste, tat sie einfach nicht gern. Sie hasste es regelrecht.

Obwohl ihr ihre Arbeit im Allgemeinen Spaß machte – besonders, wenn sie Menschen dabei helfen konnte, Projekte zu planen, und ihnen Ratschläge gab, wie sie am besten weiterkommen würden – waren einige ihrer Aufgaben administrativer Natur. Ihren Fortschritt zu messen, unterschiedliche Statistiken zu aktualisieren, Berichte zu erstellen etc… Es ging um Aufgaben, die nicht viel ihrer Zeit einnahmen, aber ihr sehr viel weniger Spaß machten. Oder lass es mich klarer ausgedrückt: Für Lisa waren diese Aufgaben todlangweilig.

Sie sprach mit ihrem Chef darüber und beide entschieden, die Aufgaben an eine Projektsekretärin abzugeben. Das verschaffte Lisa mehr Zeit, ermöglichte ihr aber vor allem, sich auf die Aspekte ihres Jobs zu konzentrieren, die ihr wirklich Spaß machten. Als Konsequenz war Lisa sehr viel glücklicher an ihrem Arbeitsplatz – und DAS war der Zeitpunkt, an dem ihre Produktivität den Höhepunkt erreichte. Sie hatte die Energie, produktiv mit anderen zusammenzuarbeiten, und genügend Kreativität, um neue Ideen zu finden und umzusetzen. Statt sich gestresst und überfordert zu fühlen, war sie optimistisch und gut gelaunt.

Obwohl ihr Produktivitätssystem ihr wirklich dabei geholfen hatte, Dinge zu erledigen, war der Motivationsschub, weil sie plötzlich glücklicher an ihrem Arbeitsplatz war, gleich zehnmal so groß. Lisa arbeitet jetzt kürzer – und schafft dabei gleichzeitig mehr. Und noch viel wichtiger: Sie hat sehr viel mehr Spaß und ist seitdem glücklicher an ihrem Arbeitsplatz!

 

Produktivitätswerkzeuge

Viele der Produktivitätsgurus werden dir erzählen, dass sich alles um das richtige System dreht, wenn du mehr in deinem Job schaffen willst. Du musst deine Aufgaben priorisieren, detailliert festhalten, womit du deine Zeit verbringst, To-do-Listen anlegen, lernen deinen Kalender zu strukturieren und vieles mehr.

Produktivitätswerkzeuge sind durchaus nützlich und hilfreich. Ich selbst nutze die Pomodoro-Technik sowie ein Kanban-System für meine Aufgaben. Aber diese hervorragenden Tools werden dir nicht helfen, deine Zufriedenheit an deinem Arbeitsplatz zu steigern.

 

Auswirkung von Arbeitsglück im Vergleich zu anderen Produktivitätsmethoden

Was ist Arbeitsglück?

Arbeitsglück ist ein in Deutschland eher selten benutztes Wort. Häufiger ist der englische Begriff „Happiness at Work“ anzutreffen.

Für mich ist Arbeitsglück von genau zwei Faktoren abhängig:

  1. Du siehst einen Sinn in dem, was du tust, und bist stolz darauf.
  2. Du hast eine positive Beziehung zu deinen Kollegen und Vorgesetzten.

Oder anders ausgedrückt:

Dass du selbst an einen verregneten Montagmorgen gern zur Arbeit gehst und Spaß hast.

Deshalb ist meine Empfehlung, dir erst einmal zu überlegen, welche Tätigkeiten dir wirklich Spaß machen, und erst im zweiten Schritt dir Gedanken über die Steigerung deiner Produktivität zu machen.

Deshalb ist Arbeitsglück (für mich) der wichtigste Punkt, um deine Produktivität zu steigern.

 

Sind Produktivitätswerkzeuge dann sinnlos?

Kein System, kein Tool und keine Methode der Welt kann den Produktivitätsschub überbieten, den du erlebst, wenn dir deine Arbeit wirklich Spaß macht.

Ich möchte die verschiedenen Produktivitätswerkzeuge nicht schlechtmachen – sie sind weder schlecht noch wirkungslos. Doch wendest du die Ratschläge in einem Job an, der dich nicht glücklich macht, dann versuchst du, auf oberflächlicher Ebene ein Problem zu lösen, das eigentlich viel tiefer reicht.

 

Deshalb zeige ich dir 10 der wichtigsten Gründe, wieso Arbeitsglück der beste Weg zur Steigerung deiner Produktivität ist.

 

1: Glückliche Menschen arbeiten besser mit anderen zusammen

Man umgibt sich sehr viel lieber mit glücklichen Menschen und natürlich haben diese daher auch bessere zwischenmenschliche Beziehungen auf der Arbeit, die sich wie folgt auswirken:

  • Bessere Teamarbeit mit Kollegen
  • Bessere Mitarbeiterbeziehungen, wenn du eine Führungskraft bist
  • Zufriedenere Kunden, falls du im Dienstleistungssektor arbeitest
  • Mehr Verkäufe, wenn du im Vertrieb tätig bist

 

2: Glückliche Menschen sind kreativer

Hängt deine Produktivität davon ab, ob du in der Lage bist, neue Ideen zu haben, dann musst du auf der Arbeit glücklich sein. Sieh dir die Forschung von Teresa Amabile als Beweis an. Sie sagt:

Hat ein Mensch an einem Tag gute Laune, dann ist es wahrscheinlicher, dass er an diesem und am nächsten Tag kreative Ideen hat – selbst, wenn er am nächsten Tag schlecht gelaunt ist. Es scheint einen kognitiven Prozess zu geben, der in Gang gesetzt wird, wenn sich Menschen gut fühlen und der zu einem flexibleren, flüssigeren und originellen Denken führt, das sich sogar mithilfe eines Inkubationseffekts auf den nächsten Tag überträgt.

 

3: Glückliche Menschen lösen Probleme, statt sich darüber zu beschweren

Magst du deine Arbeit nicht, dann kommt dir jeder Maulwurfhügel wie ein unbezwingbarer Berg vor. Es wird schwierig werden, ein Problem zu lösen, ohne sich zuerst lange den Kopf darüber zu zerbrechen. Bist du glücklich bei der Arbeit und stößt auf ein Problem, dann löst du es ganz einfach.

4: Glückliche Menschen haben mehr Energie

Glückliche und positive Menschen haben mehr Energie und arbeiten daher effizienter.

5: Glückliche Menschen sind optimistischer

Glückliche Menschen haben eine positivere, optimistischere Einstellung und die Forschung (besonders Martin Seligmans Arbeit in der positiven Psychologie) hat gezeigt, dass Optimisten sehr viel erfolgreicher und produktiver sind. Es ist einfach eine Neuauflage der alten Weisheit „Egal, ob du glaubst, du kannst etwas oder du kannst etwas nicht; wahrscheinlich hast du recht damit.“

 

6: Glückliche Menschen sind sehr viel motivierter

Wenig Motivation führt zu wenig Produktivität und die einzige nachhaltige und verlässliche Weise, bei der Arbeit motiviert zu sein, ist, wenn du magst, was du tust. Über dieses Thema habe ich schon in einem vorherigen Blogartikel mit dem Titel „Wieso Motivation mit Pizza nicht funktioniert“ geschrieben.

 

7: Glückliche Menschen sind seltener krank

Natürlich wirkt sich eine Krankheit negativ auf die Produktivität aus und magst du deinen Job nicht, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass du dir eine lange Liste an Krankheiten wie Geschwüre, Krebs und Diabetes einfängst. Du wirst außerdem zu mehr Stress am Arbeitsplatz und zu Burn-out neigen.

Eine Studie untersuchte die Auswirkung von Stress am Arbeitsplatz auf die Gesundheit von 21.290 weiblichen Krankenschwestern in den USA und kam zu dem Ergebnis, dass die Frauen mit dem größten Risiko für eine schlechte Gesundheit diejenigen waren, die ihren Job nicht mochten. Die Auswirkung auf ihre Gesundheit war groß, da sie mit Rauchen und einem bewegungslosen Lebensstil in Verbindung stand (Quelle).

 

8: Glückliche Menschen lernen schneller

Bist du glücklich und entspannt, dann bist du sehr viel offener dafür, neue Dinge auf der Arbeit zu lernen und so deine Produktivität zu verbessern.

 

9: Glückliche Menschen machen sich weniger Sorgen, Fehler zu machen – und machen daraufhin auch weniger Fehler

Bist du glücklich auf der Arbeit, dann stört dich ein gelegentlicher Fehler sehr viel weniger. Du kannst dich wieder aufraffen, daraus lernen und weitermachen. Du wirst auch kein Problem damit haben, deinen Fehler vor anderen zuzugeben – du übernimmst einfach die Verantwortung, entschuldigst dich und löst das Problem. Eine entspannte Einstellung bedeutet, dass weniger Fehler gemacht werden und dass es sehr viel wahrscheinlicher ist, dass du aus ihnen lernst.

 

10: Glückliche Menschen treffen bessere Entscheidungen

Unglückliche Menschen befinden sich in einer dauerhaften Krise. Sie können sich auf wenig konzentrieren und verlieren den Überblick, ihr Überlebensinstinkt setzt ein und sie treffen kurzfristigere Hier-und-Jetzt-Entscheidungen. Im Gegensatz dazu treffen glückliche und positive Menschen sehr viel bessere Entscheidungen und sind eher in der Lage, ihre Arbeiten zu priorisieren.

 

Das Fazit

Erinnere dich an eine Situation, in der du das Gefühl hattest, dass du deine bestmögliche Arbeit lieferst. Eine Situation, in der deine Ergebnisse zu den besten gezählt haben, die sie jemals waren. Ich würde wetten, dass du an etwas gearbeitet hast, das dich glücklich gemacht hat. Etwas, das dir sehr viel Spaß bereitet hat.

Zwischen Arbeitsglück und Produktivität besteht ein klarer Zusammenhang. Es bleibt also nur die Frage nach dem Grund hierfür: Macht uns die Produktivität glücklich oder sind wir produktiver, weil wir glücklich sind? Die Antwort auf beide Fragen lautet natürlich ja! Beides bedingt sich gegenseitig.

 

Zusammenhang zwischen Arbeitsglück und Produktivität als Kreislauf

 

Der stärkste Zusammenhang besteht aber zwischen Glück und Produktivität – was bedeutet, dass das Beste, was du tun kannst, um produktiver zu sein, darin besteht, Spaß an dem zu haben, was du tust.

 

Wie kannst du dein Arbeitsglück verbessern?

Wie schaffen wir es also, dass uns unsere Arbeit Spaß macht? Hier zwei mögliche Wege:

 

  1. Werde glücklich mit dem Job, den du hast. Hierzu gibt es Hunderte von Möglichkeiten, die du umsetzen kannst, um deine Arbeitssituation zu verbessern – vorausgesetzt, du entscheidest dich, etwas zu tun, anstatt darauf zu warten, dass jemand anderes etwas für dich tut.
  2. Finde einen neuen Job, mit dem du glücklich werden kannst. Kann dein aktueller Job nicht gerettet werden, dann warte nicht länger und suche dir einen neuen!

 

Wie denkst du über das Thema Arbeitsglück? Ich freue mich wie immer über deine Kommentare und Gedanken.

Bis dahin

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Dein Saleh Amiralai

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